
Els Vordemberge
* 1902 – 1999
Pionierin des Kölner Rundfunks
Sie gestaltete schon in den 1920er Jahren den Kinderfunk. Als eine der Ersten erzählte sie Märchen live im Radio, holte Kinder als Mitwirkende ans Mikrofon und wurde so zur Stimme der Kölschen Kindheit.
Als Jüdin verlor sie 1933 ihre Anstellung. Sie überlebte die NS-Zeit in Deutschland zunächst geschützt durch ihre Ehe, ab 1944 im Untergrund. Nach dem Krieg baute sie den Kinderfunk beim (N)WDR wieder auf und leitete ihn bis 1964.
Was würde uns eine Frau mit dieser Lebenserfahrung heute erzählen?
Dieses Werk ist Teil meiner fortlaufenden Serie „Kölsche Frauen“. Entdecke hier die ganze Reihe.